Herr, ich bin zu gering aller Barmherzigkeit und aller Treue, die du an deinem Knechte getan hast. 

1. Mose 32,11  

Der Vers aus dem 1. Mose begleitet mich schon seit vielen Jahren. Immer wieder staune ich über so viel Gutes, was ich und wir erfahren und was wir haben dürfen.

 

Der Spruch stammt von Jakob, er sprach ihn, als er nach langen Jahren vor der Begegnung mit seinem Bruder Esau stand - und Angst hatte. Er hatte Esau um sein Erstgeburtsrecht betrogen. Wenn man weiterliest im 1. Mose 33, erfährt man, dass die beiden Brüder sich versöhnt haben, kann es schöneres geben.

 

Ich denke, wenn wir über unser Leben und unseren Wohlstand nachdenken, müssen sicher die meisten von uns diesen Bibelvers auch für sich sprechen. Wodurch haben wir verdient, in einem der reichsten Länder dieser Welt zu leben. Sicher, nicht jeder „schwimmt“ im Geld (wir auch nicht) und doch haben wir mehr als genug, um uns satt zu essen. Neben dem materiellen Wohlstand dürfen wir uns als Familie auch in Gottes Armen geborgen wissen, was sicher noch viel mehr wert ist.

 

Diese unverdiente Barmherzigkeit und Treue, die ich, die wir erleben dürfen, ist mir immer wieder Ansporn, in der Lettlandhilfe mitzuarbeiten. Durch Ihre Mitarbeit und/oder Ihre Spenden tun viele von Ihnen das ebenfalls. Haben Sie vielen Dank, dass wir gemeinsam etwas für Menschen schaffen können, denen es materiell schlechter geht als uns. Wenn wir in Lettland ein Zeichen für die Barmherzigkeit und Treue Gottes weitergeben können, haben wir doch schon viel erreicht.

 

Ich möchte Sie alle herzlich grüßen, 

Ihr Matthias Menzel

 

 

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