Neues aus der Christian-David-Schule in Kalna

Liebe Freunde,

die beten und sorgen für uns! 

 

Diese ernste Zeit hat uns geprüft, wie groß unser Vertrauen ist. Auf jeden Fall mussten wir diese Situation annehmen, beten und schauen, was wir machen können. Als Quarantäne begonnen hat, einige Kinder, die in den Frühlingsferien in der Schule geblieben sind, haben auch in der Schule gelernt, andere mussten entfernt lernen, weil sie zweieinhalb Monate nicht zurück in die Schule kehren wollten.  

 

Im Mai haben wir eine sehr große Überraschung gehabt, trotz des Covidvirus ist Hilfstransport aus Schönebeck nach Lettland gekommen. Da die Leute nicht zu uns kommen konnten, haben wir selbst alle Sachen transportiert. Zuerst nach Latgalien, nach Osten von der Schule und auch nach Dzelzava.  

 

Wenn in den Staatsschulen Ferien begonnen haben, konnten im Juni Kinder in der Schule sein. Dann haben wir noch gelernt. Auch Arbeit im Garten, Schwimmen, Spielen, Zusammensein und Sport machten Spaß.  

 

Im Juli haben wir eine Musikwoche gemeinsam mit vier Kinder aus anderen Schulen Lettlands und mit einem Kind aus Litauen organisiert, das machte viel Freude und endete mit einem Konzert, das in einer Gemeinde nicht weit von der Stadt Cēsis stattgefunden hat. 

 Die Erwachsenen hatten wie immer alle Hände voll zu tun. Die Gemeinschaft bleibt immer gemeinsam.  Unser Haus war auch als ein Zufluchtsort für einige Christen aus Riga. Da hier weniger Kinder geblieben waren, konnten wir auch unsere Schultreppe renovieren. Und dann haben wir mit dem Heizungskesselprojekt begonnen, das so erfolgreich war. Einige wollten das nicht in dieser Zeit, alle hatten Schwierigkeiten und dachten für sich selbst. Aber mit den Christen das ist nicht wahr.  Wir danken allen, die in den Spendenaktionen teilnehmen. Besonders der Herrnhuter Brüdergemeine und Lettlandhilfe. Wir fühlen immer so große Liebe und viele Leute denken über unseren Dienst und sorgen sich für uns. Jetzt ist alles in Ordnung, nur muss man noch Computer regulieren. Das brauchte uns auch besondere Arbeit- der alte Heizungskessel herausnehmen und den Raum putzen. Dieser neue Kessel ist mehr ökonomisch und braucht nicht so viel Holz, früher dauerte die Brennholzvorbereitung mindestens zwei Monate. 

 

In diesem Sommer haben uns einige Mütter der Schüler im Garten und drei ehemalige Schüler bei der Heuernte geholfen.  Unsere Wallfahrt in diesem August nach Aglona war unterschiedlich wegen Covidvirus, das begann mit einer Gruppe, die ein Bischof aus Riga leitete. Aber danach ging gemeinsam nur unsere Gruppe. Das war ein wunderschöner Weg den großen See Razna entlang. Wir haben in neuen Zelten aus Schönebeck geschlafen. In der Schule haben wir ein Sportfest für behinderte Kinder aus dem ganzen Gebiet organisiert. Uns haben die Kinder aus der Kirchengemeinde, wo Valdis Pastor ist, besucht, das war so so fröhlich. 

 

In diesem Schuljahr haben wir 22 Schüler. Acht Schüler werden die 1. Klasse besuchen. Wir folgen immer der deutschen Tradition: die Erstklässler bekommen die Schultüten, das ist eine fröhliche Überraschung auch für lettische Kinder. Eine besondere Neuheit ist, dass wir eine neue Direktorin haben, die Aelita heißt, sie unterrichtet Lettisch und Mathe in unserer Grundschule. Astrid wird auch weiterhelfen, aber wegen der Gesundheitsprobleme will sie nicht mehr so viel arbeiten. Wir haben auch eine neue Chemielehrerin.  

Das Fest am 1. September war besonders froh und festlich. Gottes Gnade hat uns gedeckt. Und wir haben natürlich für alle gedacht und gebetet, die Gott brauchen und für Unterstützung unseres Dienstes.  

 

Mit lieben Grüßen Gemeinschaft Grostona und Christian David Schule. 

 

September 2020

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