Rundbriefe der Christian-David-Schule in Kalna

August 2026

Liebe Freunde,

das vergangene Schuljahr ist für uns sehr erfolgreich zu Ende gegangen.

Bei den staatlichen Leistungsüberprüfungen erzielten unsere Kinder sehr gute Ergebnisse in Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften, die über dem Landes- und Regionaldurchschnitt lagen. Sechs unserer Kinder haben die Schule abgeschlossen und zwei haben die Schule gewechselt, aber trotz dessen haben wir in diesem Jahr die gleiche Anzahl an Kindern wie zuvor.

 

In diesem Schuljahr werden wir vier Waisenkinder haben. Artūrs und Anna, die in Riga Schwierigkeiten haben, werden weiterhin bei uns wohnen. In diesem Jahr treten zwei neue Lehrer ihre Tätigkeit an der Schule an. Am Sommercamp der Schule nahmen 50 Kinder teil, darunter auch mehrere Schulabgänger. Einige Absolventen halfen den Lehrern bei der Organisation von Arbeitsgruppen. Mehrere Eltern und zwei Freiwillige, David aus Israel und Julija aus Deutschland, halfen ebenfalls bei der Arbeit im Camp mit.

 

In diesem Sommer herrschten gute Bedingungen für die Gartenarbeit und auch für die Heuernte für unsere Kühe. Im Juli fand zum 20. Mal in Folge das orthodoxe Kirchenlager statt. Im August veranstaltete unsere Schule ein christliches Zeltlager, und die Kinder unternahmen eine Pilgerfahrt nach Aglon.

Am 22. August zog ein heftiger Sturm über uns hinweg und entwurzelte mehrere Bäume in der Nähe der Schule. Die Gebäude wurden nicht beschädigt.Eine Viertelmillion Haushalte waren ohne Strom. Grostona war 35 Stunden lang ohne Strom. Der von Ihnen gespendete Generator war in der Schule sehr hilfreich, da das biologische Aufbereitungssystem ohne Strom nicht funktionieren kann. Wir kamen zu dem Schluss, dass eine Verbesserung notwendig ist. Unser Stromerzeugungssystem muss unabhängig vom Stromnetz werden. Unser nächstes Projekt ist die Entwicklung eines netzunabhängigen Systems. Ein namhafter Physiker wird uns dabei unterstützen.

 

Wir freuen uns auf das neue Schuljahr und Ihren Besuch Ende September. 

August 2025

Liebe Freunde!

Der Sommer ist vorbei. In Feld und Garten war und ist es schwer. Zu viel Regen. Heu war große Probleme. Trotzdem in so kurzer Zeit - 3 Tage, können wir 2000 Heuballen sammeln. Uns haben auch 5 ehemalige Schüler geholfen. Kartoffeln und Gemüse sind weniger, aber nicht so schlimm. 

Drei Monate Ferien sind zu viel. Unsere Kinder waren jeden Monat eine Woche in der Schule. Im Juni reisen wir ins Ethnographische Freilichtmuseum und die Mittelalterliche Burg Turaida. Im Juni war eine große Überflutung in Lubana, einer lettischen Kleinstadt. Angeregt von der Wetterlage und dem berühmten Animationsfilm „Strom“, in dem die Hauptfigur eine schwarze Katze ist, deren Heimat von einer reißenden Flut verschluckt wird und sie sich mit anderen Tieren auf ein treibendes Boot retten kann, spielen die Kinder immer wieder solche Situationen nach.  Sie haben auch den Fluß von Bäumen befreit.

 

Ende Juni, Anfang Juli hatten wir das nächste Lager. Dort haben unsere ehemaligen Schüler teilgenommen, 3 von ihnen arbeiten schon als Lehrer. Auch 4 Eltern helfen uns und leiten Unterricht und Schulung Workshops, das war sehr interessant, zum Beispiel, Kerzen aus Bienenwachs machen. Natürlich gab es auch Musik und Theater. Unsere Gäste im Lager waren eine Familie mit zwei Kindern aus Spanien und natürlich unsere Freiwilligen aus Kolumbien, Kevin und Sebastian. Besonderen Lobpreis und einen Gebetstag hatten wir mit Missionar aus Eritrea, jetzt aus Sweden, Abeba Russom. Thema war "Gottes Reich und ihre königlichen Bürger".

 

Am 5.Juli begann in Riga Kinderlieder- und Tanzfestival. 3 unserer Kinder haben dort teilgenommen. Diese schönen Konzerte sind möglich auf YouTube zu sehen.

 

Im Juli haben wir 2 große Lager, eins für Kinder aus Riga, wir sorgten für Essen und alle praktischen Sachen. Die Leitung hatte ein internationales  Team aus der Schweiz, Rumänien und Lettland. Und Sommerfamilienlager aus der orthodoxen Gemeinde  mit 75 Personen.

 

Dieser Sommer war richtige Gäste Sommer. Wir nehmen Flüchtlinge, die jetzt in Vilnius leben, auf. Wir bekamen auch Besuch von drei Familien aus Deutschland und lieben Daniel und seine Schwester. Das war eine schöne Überraschung und er hat dazu sein 40. Geburtstag. Danach kam ein Mann aus Neuseeland, der seine Wurzeln suchte. Seine Verwandten arbeiten in Kalna Schule in den 30er Jahren. Und besonderer Gast-meine wunderbare Freundin, ehemalige Dissidentin Lidija, die vor und nach  ihrem 100-jährigen Geburtstag fast einen Monat bei uns lebte. Für die Gemeinschaft bedeutet das viel, sie macht großen Eindruck. Sie hat natürlich auch Valdis 70. Geburtstag besucht. Dialog zwischen Lidija und Valdis passierte im Kirchenmagazin. 

 

Wir besuchen natürlich auch Lidijas Fest, das war in der Domkirche und hat der Erzbischof gehalten. 

 

August ist immer nicht nur Ernte Monat, sondern auch als Wallfahrt Monat. Wie immer Juta vorbereitet Route durch Orte, wo man schöne Natur und auch interessante Menschen trifft. 

 

Valdis und Juta dienen mit Gebet und Seelsorge im Lager, die Evangelische Kirche für Familien mit einer erwachsenen Person organisiert.

 

In diesen Tagen Juta leitet Seminar für Lehrer in christlicher Schule im Semgallien. 

 

Wir haben Fassadenreparatur im Norwegen Haus begonnen.

(dafür wird Unterstützung gebraucht).

 

Unsere kleine Pflaumen Baum zeigt uns, wie man diesen nassen Sommer überleben. kann Wir müssen auch mit Geduld Früchte bringen. 

Wir freuen uns schon für Ihren Besuch im Oktober.

 

Mit liebe Grüße Gemeinschaft Grostona, Kalna

August 2024

Liebe Freunde!

 

Ihre Unterstützung hilft uns sehr in unserem Leben, das im Moment nicht einfach ist. Trotzdem macht es auch jede Menge Spaß.

 

Die Kinder haben sich in das Theater verliebt. Das Schuljahr endete mit einer Theateraufführung „Der kleine Prinz", das Verständnis der Kinder für sich selbst und die menschlichen Beziehungen bekommen. Kinder hatten mit großer Freude das auch am Kirchenabend in Tirza gespielt. Nach Ende des  Schuljahres konnten die Kinder nicht sofort nach Hause gehen, sondern sich ihren Traum zu erfüllen. Es gibt immer tolle Leute, die kostenlos helfen, ohne dafür bezahlt zu werden. Diesmal haben die Kinder neben Wandern, Spielen und Lagerfeuern auch eine wunderbare Fahrt in einem kleinen Schiff mit Feiern überlebt.

 

Im Juni haben wir ein christliches Camp veranstaltet, dessen Thema das Leben von König David war. Daran haben Kinder aus Riga und auch zwei unserer Kinder teilgenommen. In diesem Camp haben auch Freiwillige aus der Schweiz geholfen.

 

Die Gartenarbeiten und Heuernte für unsere Kühe fanden in Grostona statt. In Lettland war es sehr heiß und an dem Tag, an dem das meiste Heu geerntet werden musste, waren +32 Grad. Wir haben uns sehr gefreut, dass zwei ehemalige Schüler und ein Vater zur Hilfe kamen. Und auch Valdis und Raimonds waren beschäftigt..

 

Anfang Juli kehrten viele Kinder in die Schule zurück, um an einem Camp teilzunehmen, das jeden Tag anderen Aktivitäten bot: Musik, Theater, Sportwettkämpfen, Fremdsprachen und auch das Erlernen neuer Techniken zum Antreiben Suppen. Es gab auch einen Ausflug zu einem alten Burghügel. Am Camp haben auch Kinder teilgenommen, die uns einfach besucht haben, und auch unsere ehemaligen Schüler. Markus war schon als Lehrer, weil er an einem Music College studiert. Darüber hinaus fand in der Kalna skola auch das traditionelle orthodoxe Kirchenlager, das seit 18 Jahren statt.

 

Seit einigen Jahren organisieren  wir auch Tanzmeditation- Camps, die von einer katholischen Nonne organisiert wurden. Wir freuen uns über die Zusammenarbeit mit Menschen unterschiedlicher Konfessionen.

 

In diesem Sommer haben wir auch gemeinsam unsere Gebetskapelle renoviert, in der sich alle Madonas christlichen Gemeinden treffen können. In dieser Kapelle war  seit  13 Jahren ein kontinuierliches, mittlerweile 24-Stunden-Gebet abgehalten.Es herscht Krieg und wir beten täglich für die Ukraine, weil wir die ganze Zeit im Schatten dieses Krieges leben.

 

Ende Juli habe ich an einer sehr erfreulichen Veranstaltung teilgenommen: Tage bei der Erneuerung einer kleinen Baptistenkirche an der Ostsee, an der auch die Familie Ozolins beteiligt war, die Sie von den schönen Konzerten in Schönebeck kennen.

 

Der August ist für uns wie immer ein Pilgermonat, er bringt viel Freude. Und auch unsere ehemaligen Schüler nahmen an der Pilgerfahrt teil. Wir freuen uns über ihr Wachstum im Glauben. Einer von ihnen, Ivo, hat beschlossen, mehr bei uns als in seinem eigenen Zuhause zu leben. Das ist möglich, weil er nicht weit von der Kalna skola, die in der Gemeinde Barkava liegt, als Baumeister studiert. Das Ausbildungssystem in Lettland steckt in einer tiefen Krise, es gibt viele Kinder, die nicht zur Schule gehen und auch viele bestehen die Schulabschlussprüfungen nicht. Kleine Schulen schließen massenhaft und Kinder finden sich in überfüllten Klassenzimmern großer Schulen wieder.In diesem Jahr fast 100 Schulen. Und auch mehrere zum Sechs- Klassen gekürzt,  Auch unsere. Deswegen müssen wir jetzt gemeinsam mit einer Entferntschule arbeiten. Wir müssen auch unser Bildungsprogramm reformieren, weil der christliche Unterricht nach der dritten Klasse verboten ist. Es darf sich nur um ein Wahlpflichtsfach handeln. Fast die ganze Gesellschaft ist sehr unzufrieden, aber das Bildungsministerium ignoriert diese Probleme.

 

Fast jeden Tag reden die Medien über das. Wir nehmen auch an diesem Kampf teil.

 

Im  Sommer haben wir mehrere Räume im Internat renoviert und  auch in Norwegischem Haus. Damit sich die Gäste besonders wohlfühlen, sind jetzt in der Nähe des Gastzimmers ein separates WC und eine Küche eingebaut.Wir denken daran, dass die Tür für Sie immer offen steht und Sie Ihre Freizeit bequemer bei uns  verbringen können.

 

Ihre Hilfe bei der Verwaltung verschiedener Dinge ist für uns sehr notwendig, da die Menschen in schlechteren Lebensverhältnissen leben, weil die Zahlungen, die früher geringer waren, stark gestiegen sind, darunter Strom, Treibstoff und andere grundlegende Dinge. Außerdem beliefern wir hauptsächlich Menschen im Osten von Lettland, weil das Leben dort schwieriger und ärmer ist. Natürlich ist alles auch für die Menschen in den Gemeinden Barkava und Arona bestimmt, sowie für andere im Kreis  Madona. Dieses Jahr würden wir uns sehr freuen, wenn es möglich wäre, uns ein 7-Sitzer-Auto  mitzubringen. Es wäre auch möglich, das Auto  selbst abzuholen. Natürlich wir sprechen von einem  Gebrauchtwagen und einem Diesel, der in Deutschland  nicht mehr komfortabel zu nutzen ist. Unser nächstes großes Projekt ist  die Isolierung und Behandlung der Außenwände des Norwegischen Hauses.

 

Wir sind sehr dankbar für diese lange Freundschaft und die tolle Unterstützung, die Sie uns geben, herzliche Grüße von den Kindern und Lehrern aus Lettland.

 

 Mit freundlichen Grüßen,

 Juta

 

Lehrer und Schüler der Kristian David Schule

Hier finden Sie uns

Lettlandhilfe e.V.
Immermannstr. 11
39218 Schönebeck (Elbe)

Kontakt

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matthiasmenzel@lettlandhilfe.de

 

oder rufen Sie einfach an unter

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